Sammelsurium Blog

Eva Schweitzer oder der Elefant im Porzelanladen

Posted in Blogs by sammelsuriumblog on Oktober 30, 2009

An und für sich nichts besonderes: wieder mal eine Abmahnung von jemandem, der den Streisand Effekt nicht kennt. Wieder trifft es einen kleinen Blog, wieder eine Welle der Empörung. Was diesen Fall interessant macht, ist die arrogante, selbstdarstellerische Sturköpfigkeit der abmahnende Journalistin.

Der Fall nomnomnom:
In dem Artikel „Obama of Nine“ zitiert der Blogger Philipp einen Artikel von Eva Schweitzer und verlinkt ihn, macht also kostenlose Werbung.  Jetzt hat die „Journalistin“ eine Firma mit Plagiatssuche beauftragt und alle gefunden Webseiten ohne genauere Prüfung mit einer saftigen Summe abgemahnt.  Um nomnomnom zu helfen berichtete Spreeblick über den Fall (wie man weiss ist Publicity die einzige Chance, die wir im aktuellen Rechtssystem haben). Darauf wiederrum reagierte besagte Autorin mit einer unglaublich belehrenden und arroganten Antwort, die samt Kommentar von Johnny Haeusler wiederum auf Spreeblick nachzulesen ist.
Daraufhin fühlte sich Frau Schweitzer erst richtig wichtig und antwortete mit zickigen Beschimfpungen der Blogsphäre: „eine Horde wutschnaubender Möchtegernpiraten […] die ihre Nächte im Schlafanzug vom dem Computer verbringen“.

Also nochmal zum langsam Mitmeisseln:
Eine angebliche Journalistin, die im TAZ-Blog vor allem über Katzen schreibt (die echten Thema wie Welthunger, Frieden & Krieg und menschliche Entwicklung sind ihr wohl zu schwierig), kennt das deutsche Zitatrecht nicht und mahnt jemanden dafür ab, dass er kostenlose Werbung für sie macht. Nachdem man sie darauf hinweist, wie unschön dieses Verhalten ist, fängt sie an um sich zu schlagen und Beleidigungen zu werfen. Dabei bei verwendet sie eine vor Verachtung trotzende Sprache („vom Haken lassen“), was grade bei einer Profitexterin von extremen Feingefühl mit ihrem Arbeitsmaterial zeugt. Außerdem stellt sie absurde Gegenforderungen auf.

Es wäre eine große Geste und würde von einem starken Charakter zeugen, einen Fehler einfach offen zuzugeben, sich die Hände zu geben und die Sache zu begraben. Stattdessen hat sie sich entschlossen nachhaltig ihren Ruf und evtl. ihre gesamte Karriere zu gefährden um ihr kleingeistiges Weltbild durchzusetzen. Ich persönlich wünsche ihr, dass sie damit ordentlich auf die Nase fällt.

Bis jetzt ist sie sich offensichtlich noch nicht ganz bewusst, was sie da losgetreten hat. Aber schon jetzt zeigt Google ihr wahres Gesicht an erster Stelle und das Internet vergisst nie.

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